
FRANKFURT AM MAIN
Frankfurt Airport
Der Flughafen Frankfurt am Main ist vor allem eins: ein riesiger Verkehrsknotenpunkt, der Deutschland mit Europa und der Welt verbindet. Für den Linienflug ist er das zentrale Drehkreuz im Land, für Umsteiger ein Verteiler in alle Richtungen, und für viele Unternehmen ein Standortfaktor, weil Waren, Menschen und Entscheidungen hier schnell zusammenkommen.
Mindestens genauso wichtig ist seine Rolle als Frachtflughafen. Frankfurt ist ein logistisches Rückgrat für Industrie, Pharma, Technik und E-Commerce, weil hier rund um die Uhr Luftfracht, LKW und Schiene ineinandergreifen. Das prägt auch den Charakter des Flughafens: Er funktioniert wie eine eigene Stadt mit Terminals, Wartung, Sicherheitsbereichen, Energieversorgung, Feuerwehr, Hotels, Bahnanschluss und einer großen Zahl an Arbeitsplätzen direkt und indirekt in der Region.
Damit ist Frankfurt nicht nur „ein Ort zum Abfliegen“, sondern ein Stück Infrastruktur, an dem sich Wohlstand, internationale Verflechtung und auch die Kehrseiten zeigen: Lärmkonflikte, Flächenbedarf, Sicherheits- und Grenzprozesse sowie die Abhängigkeit von globalen Krisen. Wer verstehen will, wie Mobilität und Wirtschaft in Mitteleuropa praktisch funktionieren, kommt an Frankfurt nicht vorbei.
D-60547 Frankfurt am Main
IATA: FRA
ICAO: EDDF
RUNWAYS:
07R/25L (4000x45m) A
07C/25C (4000x60m) A
18 (4000x45m) B – Nur für Starts
07L/25R (2800x45m) B – Nur für Landungen
GESCHICHTE
Frühgeschichte und Gründung (1924 – 1945)
1924 – 1936: Erste Planungen und Bau
- 1924: Eröffnung des Vorgängerflughafens, dem Flughafen Frankfurt-Rebstock.
- 1934: Beginn der Planungen für einen neuen Flughafen aufgrund der steigenden Anforderungen und des begrenzten Platzes am Flughafen Frankfurt-Rebstock.
- 1936: Baubeginn des neuen Flughafens am heutigen Standort in Frankfurt am Main.
1936 – 1945: Eröffnung und Zweiter Weltkrieg
- 1936: Einweihung des neuen Flughafens, damals bekannt als „Flughafen Frankfurt am Main“.
- 1939 – 1945: Nutzung des Flughafens während des Zweiten Weltkriegs hauptsächlich für militärische Zwecke.
Nachkriegszeit und Wiederaufbau (1945 – 1950)
- 1945: Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird der Flughafen von den Alliierten übernommen und für militärische Zwecke genutzt.
- 1948: Start des Wiederaufbaus und der ersten zivilen Nutzungen.
- 1950: Wiedereröffnung des Flughafens für den zivilen Luftverkehr.
Wachstum und Expansion (1950 – 1990)
1950 – 1960: Erste Wachstumsphase
- 1955: Offizielle Wiedereröffnung des Flughafens für den internationalen zivilen Flugverkehr.
- 1958: Eröffnung der ersten neuen Terminals zur Bewältigung des steigenden Passagieraufkommens.
1960 – 1970: Ausbau und Modernisierung
- 1961: Bau und Eröffnung neuer Start- und Landebahnen.
- 1969: Einführung der ersten Jet-Brücken in Deutschland.
1970 – 1990: Internationale Bedeutung und weitere Expansion
- 1989: Fertigstellung der neuen Startbahn West trotz großer Proteste und Demonstrationen.
- 1972: Eröffnung des neuen Terminals 1, das bis heute als Hauptterminal des Flughafens dient.
- 1984: Inbetriebnahme des Frachtzentrums CargoCity Süd.
Globales Drehkreuz und Modernisierung (1990 – 2010)
1990 – 2000: Neue Technologien und Terminalerweiterungen
- 1994: Gründung der Fraport AG als Betreibergesellschaft des Flughafens.
- 1998: Einführung eines neuen IT-Systems zur besseren Steuerung und Überwachung des Flughafenbetriebs.
2000 – 2010: Ausbau der Infrastruktur
- 2005: Beginn des Baus von Terminal 3, um die steigende Zahl der Passagiere zu bewältigen.
- 2008: Einführung eines neuen Sicherheitskonzepts und Erweiterung der Sicherheitskontrollen.
2010 – HEUTE: Nachhaltigkeit und weitere Expansion
- 2011: Inbetriebnahme der neuen Landebahn Nordwest zur Entlastung des Flugverkehrs.
- 2020: Eröffnung des ersten Bauabschnitts von Terminal 3, dem neuen modernen Passagierterminal.
- 2023: Ausbau der Kapazitäten und Einführung neuer Maßnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit und Reduktion des CO2-Ausstoßes.
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