
KÖLN / BONN
Flughafen Köln/Bonn „Konrad Adenauer“
Der Flughafen Köln/Bonn ist einer dieser Plätze, die gleichzeitig bodenständig und erstaunlich vielseitig sind. Zwischen Rhein, Ruhrgebiet und Bergischem Land gelegen, verbindet er seit Jahrzehnten Menschen, Regionen und Märkte und das mit einer Mischung aus klassischem Passagierverkehr und richtig starker Logistik. Wer hier ankommt, merkt schnell: Das ist kein reiner Urlaubsflieger Flughafen, sondern ein echter Arbeitsflughafen mit Takt, Tempo und vielen Rollen.
Tagsüber prägen Linien und Charterflüge das Bild, nachts zeigt der Airport seine zweite große Stärke: Fracht. Köln/Bonn gilt als einer der wichtigsten Cargo Standorte in Deutschland, mit entsprechendem Nachtbetrieb und einer Infrastruktur, die auf schnelle Abläufe ausgelegt ist. Dazu kommt die enge Verzahnung mit Behörden und staatlichen Aufgaben, die dem Flughafen zusätzlich Gewicht und eine besondere Stellung im deutschen Luftverkehr geben.
Genau diese Mischung macht Köln/Bonn so spannend: ein Flughafen, der nicht nur Reisende abfertigt, sondern auch Versorgung, Wirtschaft und Luftverkehr im Hintergrund am Laufen hält. Wer ihn genauer betrachtet, entdeckt hinter den Terminals eine lange Entwicklung, große Umbauphasen und ein Profil, das sich bis heute klar von vielen anderen Airports unterscheidet.
D-51147 Köln
Kennedystraße
IATA: CGN
ICAO: EDDK
RUNWAYS:
06/24 (2459x45m) B
13R/31L (1863x45m) B
13L/31R (3815x60m) A
GESCHICHTE
1938 – 1945: Gründung und Zweiter Weltkrieg
- 1938: Der Flughafen Köln/Bonn wird als Militärflughafen gegründet. Die ersten Bauarbeiten beginnen auf dem Gebiet der Wahner Heide.
- 1939 – 1945: Während des Zweiten Weltkriegs dient der Flughafen hauptsächlich militärischen Zwecken. Es werden sowohl deutsche als auch alliierte Flugzeuge stationiert und eingesetzt.
1945 – 1951: Nachkriegszeit und ziviler Aufbau
- 1945: Nach Kriegsende übernehmen die britischen Besatzungstruppen den Flughafen und nutzen ihn weiterhin für militärische Zwecke.
- 1951: Der Flughafen wird teilweise für die zivile Luftfahrt freigegeben. Der zivilen Nutzung wird jedoch noch geringer Raum eingeräumt.
1952 – 1970: Erweiterung und Zunahme des zivilen Flugverkehrs
- 1952: Die zivile Luftfahrt nimmt Fahrt auf, und erste Linienflüge werden eingerichtet. Der Flughafen erhält den Namen Flughafen Köln/Bonn.
- 1957: Eröffnung des neuen Passagierterminals. Der Flughafen wird für den zivilen Luftverkehr immer wichtiger.
- 1961: Bau der neuen Start- und Landebahn, die den wachsenden Anforderungen des Luftverkehrs besser gerecht wird.
- 1970: Der Flughafen wird kontinuierlich erweitert und modernisiert, um dem steigenden Passagieraufkommen gerecht zu werden.
1971 – 1994: Ausbau und Modernisierung
- 1971: Fertigstellung der zweiten Start- und Landebahn. Der Flughafen verzeichnet einen stetigen Anstieg der Passagierzahlen.
- 1986: Einweihung des neuen Terminals 1, das die Kapazitäten des Flughafens erheblich erweitert.
- 1994: Eröffnung des Frachtzentrums, was den Flughafen zu einem wichtigen Drehkreuz für den Frachtverkehr macht.
1995 – 2010: Internationalisierung und Wachstum
- 1995: Umbenennung des Flughafens in „Konrad-Adenauer-Flughafen“ zu Ehren des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland.
- 2000: Erweiterung und Modernisierung der Terminals, um den internationalen Standards gerecht zu werden.
- 2006: Die Passagierzahlen überschreiten erstmals die 10-Millionen-Marke pro Jahr.
- 2010: Der Flughafen verzeichnet ein stetiges Wachstum im Bereich der Billigfluggesellschaften und etabliert sich als wichtiges Drehkreuz.
2011 – 2023: Technologische Entwicklung und Nachhaltigkeit
- 2011: Einführung neuer Technologien und Sicherheitsmaßnahmen, um den gestiegenen Anforderungen der Luftfahrtindustrie gerecht zu werden.
- 2014: Ausbau der Infrastruktur zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit und zur Förderung nachhaltiger Flughafenpraktiken.
- 2018: Eröffnung des neuen Parkhauses und Erweiterung der Frachtkapazitäten.
- 2023: Der Flughafen setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung, um die Effizienz zu steigern und die Umweltauswirkungen zu minimieren.











